Reguläre Ausdrücke zur Korrektur von Benutzereingaben
Reguläre Ausdrücke sind ein extrem mächtiges Werkzeug zur Verarbeitung von Zeichenketten. Nachfolgend möchte ich einige typische Probleme erläutern, die bei der Eingabe von Benutzervariablen auftreten, und deren mögliche Lösung mit regulären Ausdrücken vorstellen:
Mehrfache Leerzeichen
Jeder hat schon einmal unbeabsichtigt Texte geschrieben, in denen sich statt einem gleich mehrere Leerzeichen zwischen zwei Wörter geschlichen haben. Der folgende reguläre Ausdruck findet mehrfach hintereinander folgende Leerzeichen innerhalb eines Textes (darunter die zugehörige Ersetzung):
/\s{2,}/
' '
Piwik
Mit der Software Piwik kann die Nutzung von Webseiten ausgewertet werden. Piwik läuft auf dem eigenen Server anstatt auf einem fremden. Daraus ergibt sich auch der wesentliche Vorteil dieser Anwendung: Auch die Zugriffsdaten verbleiben auf dem eigenen Rechner und sind somit nicht für Dritte einseh- bzw. auswertbar! In Zeiten, in denen der Datenschutz wieder mehr Beachtung findet, ein nicht unerheblicher Vorzug.
Die in PHP geschrieben Software ist Open Source und aus dem Projekt phpMyVisits hervorgegangen. Aktuell befindet sich Piwik noch in der Beta-Phase. Dennoch lässt bereits dieses frühe Stadium das beachtliche Potential der Software erkennen. Schon jetzt können mit nur einer Installation beliebig viele Webseiten von beliebig vielen Nutzern verwaltet und analysiert werden. Sowohl die Oberfläche als auch die Darstellung der Auswertung lässt sich individuell gestalten und so den jeweiligen Bedürfnissen anpassen. Außerdem besitzt Piwik eine Schnittstelle, über die der Zugriff auf sämtliche Daten möglich ist. Auch einzelne Auswertungen können über einen Codeschnipsel als dynamische Grafiken sehr einfach in den öffentlichen Teil einer Webseite eingebunden werden.
Transcend JetFlash V60 32 GB
Beim Transcend JetFlash V60 32 GB handelt es sich um einen kleinen USB-Stick mit einer Kapazität von 32 GB und Lifetime Warranty.
Mit einer Gehäuseabmessung von 63 mm · 18 mm · 9 mm kommt der USB-Stick gerade einmal auf ein Gewicht von 10g. Zu diesem geringen Gewicht trägt wesentlich das Material des Gehäuses bei. Dieses besteht komplett aus Kunststoff. Der Stick setzt sich aus zwei Teilen zusammen: dem Speicher und einer Kappe als Abdeckung für den USB-Anschluss. Die Kappe klemmt lediglich am USB-Stecker und ist ansonsten nicht weiter mit dem Gehäuse verbunden. Sie kann während der Nutzung auch nicht vorübergehend an einer anderen Stelle aufgesteckt werden.
Hilfe, meiner Maus sein Scrollrad klemmt!
Nachdem vor einiger Zeit die rechte Taste meiner guten alten Maus ihren Geist aufgegeben hatte, musste eine neue her. Da ich mit der Ergonomie der alten Maus von Microsoft persönlich sehr zufrieden war, sollte der Nachfolger ebenfalls aus Redmond kommen. Meine Wahl fiel auf die Microsoft Comfort Optical Mouse 3000. Die ersten Eindrücke bei der Arbeit damit waren sehr positiv: Sie ist präzise, die Tasten lassen sich leicht drücken und das rasterlose Scrollrad ist im Vergleich zur Vorgängerin angenehm leise. Auch optisch passte sie zum restlichen IT-Grau. Doch bereits nach wenigen Wochen meinte die Maus zickig werden zu müssen. Plötzlich wurde das Scrollrad schwerfälliger. Na super!
Die anfängliche Schwerfälligkeit steigerte sich zunehmend bis, ja bis sich das Scrollrad bei normaler Handhabung teilweise nicht mehr drehen lies. Ich war drauf und dran der Maus zu zeigen wer von uns beiden der Stärkere ist und hatte mich in Gedanken bereits auf die Suche nach einer Nachfolgerin begeben. Doch bevor ich ihr Schicksal endgültig besiegelte und sie in den Mäusehimmel (oder in die Hölle) beförderte, wollte ich zunächst noch einmal dem Problem auf den Grund gehen und sie auseinandernehmen.
Virtuelle Desktops unter Windows
Virtuelle Desktops sind ein Hilfsmittel, um laufende Anwendung zu organisieren. Gerade auf kleineren Displays, auf denen nur wenig Platz zur Verfügung steht, schaffen virtuelle Desktops Ordnung und Übersicht. Was im Linux-Bereich zur Grundausstattung gehört, ist bei Windows von Haus aus leider nicht verfügbar. Doch für diesen Mangel gibt es Abhilfe. Und die stammt in Form des Sysinternals Programms Desktops sogar von Microsoft selbst.
Desktops ist ein erstaunlich kompaktes Programm. Im Wesentlichen erzeugt die nur 116 KB kleine Software eine neue Instanz des Windows Desktop Objekts. Auf diese Weise lassen sich bis zu vier virtuelle Desktops einrichten. Diese sind dann entweder über ein Tray Icon mit Vorschaubildern oder eine wählbare Tastaturkombination zugänglich.
Kaltstart Angriff auf verschlüsselte Systeme
Eine Schwachstelle gängiger Verschlüsselungssoftware stellt der Arbeitsspeicher eines Rechners dar. Viele Anwendungen zur Verschlüsselung legen Schlüssel für den Zugriff auf die Daten im Arbeitsspeicher des Rechners ab. Gelingt es einem Angreifer ein Speicherabbild des Arbeitsspeichers anzufertigen, lässt sich darin der Schlüssel ausfindig machen.
Um an den Inhalt des Arbeitsspeichers zu gelangen demonstrierte die Princeton University im Frühjahr 2008 einen sogenannten Kaltstart-Angriff. Dabei machten man sich den Effekt zu nutze, dass der Arbeitsspeicher seinen Inhalt nach dem Abschalten des Rechners nicht sofort verliert, sondern erst nach einer kurze Zeitspanne. Unter Zuhilfenahme von Kühlmitteln lässt sich diese Zeitspanne offenbar bis zu mehreren Stunden ausdehnen.
Unixzeit schlägt 1234567890
Das Betriebssystem Unix verfügt über eine eigene Zeitdefinition. Die sogenannte Unixzeit beginnt ihre Zeitrechnung am 1.1.1970 um 0.00 Uhr (UTC). Dieses Startdatum trägt den Namen The EPOCH. Von diesem Zeitpunkt an zählt die Unixzeit mit Ausnahme der Schaltsekunden alle seither vergangenen Sekunden. Im Laufe der Jahre summierte sich auf diese Weise eine ziemlich große Zahl. Jetzt, am 13.2.2009 um 23:31:30 Uhr (UTC), erreicht die Unixzeit einen besonderen Wert: 1234567890 - Anlass genug für Unix-Begeisterte auf der ganzen Welt sogenannte time_t Partys zu feiern. Viel Spaß!
Wie lange währt der Hype um die Netbooks?
Mit der Technik ist es doch immer wieder dasselbe. Tut sich irgendwo eine Lücke auf, die sich mehr oder minder sinnvoll füllen lässt, weckt das einen riesengroßen Bedarf. Logischerweise ist dieser Bedarf anfangs am größten, weil eben jeder potenziellen Kunde davon betroffen ist. Mit fortlaufender Zeit explodiert die Zahl derer, die ihren Hunger stillen geradezu. Im ersten Moment freut sich jeder wie ein Schneekönig über die neueste Errungenschaft, fängt an sie ausgiebig zu nutzen und lernt neben den vielen angepriesen Vorzügen zunehmend auch den ein oder anderen Nachteil kennen.
Man denke nur mal an die ersten elektronischen Haustiere. Obwohl sie niemand wirklich brauchte, wollte sie dennoch jeder haben. Wer von denen, die damals voller Euphorie die virtuellen Hinterlassenschaften ihrer Ersatztierchen wegwischten, braucht diese gefühlte Nähe zur Natur heute immer noch?
Screenshot eines einzelnen Fensters
Mit der Tastenkombination Alt und Druck lassen sich Screenshots des aktiven Fensters anfertigen. Ohne die Alt-Taste wird der gesamte Desktop abgebildet.
MSI verschenkt wieder DVB-T Sticks an Käufer
Im Februar verschenkt MSI wieder DVB-T Sticks an Käufer eines MSI Wind U100 Netbooks oder eines Wind PCs. MSI betitelt diese Aktion als MSI-Narrenzeit. Bei dem Geschenk handelt es sich um den DigiVox Mini II DVB-T Stick im Wert von ca. 20€. Voraussetzung für den Erhalt des Sticks ist die Zusendung einer Rechnungskopie aus dem Zeitraum zwischen 1.2. und 28.2.2009 an MSI. Einsendeschluß ist der 31.3.2009. Alle weiteren Informationen finden sich auf der MSI-Webseite.
