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DVB-T Antenne im Eigenbau

Seit der Umstellung des terrestrischen Fernsehens auf den digitalen Übertragungsstandard DVB-T ist die Bedeutung des Signalempfangs enorm gewachsen. Zu analogen Zeiten bekam man selbst bei schlechtem Empfang noch ein Bild. Zwar war dieses von schlechterer Qualität und teilweise verrauscht, aber immerhin konnte man noch etwas erkennen. Ist dagegen der DVB-T Empfang ungenügend, bleibt das Fernsehbild komplett weg.

Verantwortlich für die Empfangsqualität ist die Antenne. Häufig reichen die mit DVB-T Recievern mitgelieferten Antennen nicht aus. Für Abhilfe sollen zusätzliche passive oder aktive Antennen sorgen. Diese kosten ab ca. 20€ aufwärts und benötigen u. U. eine eigene Stromversorgung und verursachen somit zusätzliche Kosten. Zwar sind der Stromverbrauch und damit die laufenden Kosten nicht allzu hoch, aber immerhin sind sie vorhanden.

Die Alternative zu diesen Antennen ist die DVB-T Antenne im Eigenbau. Das hört sich im ersten Moment komplizierter an, als es in Wirklichkeit ist. Alles, was man dazu benötigt, ist ein gewöhnliches Antennenkabel (Koaxialkabel). Davon trennt man zunächst die Kupplung, den weiblichen Stecker (mit dem Loch in der Mitte), ab. Anschließend wird der Schutzmantel des Kabels auf eine Länge von 12,5 cm abgetrennt (mehr dazu weiter unten). Unter dem Schutzmantel kommt die Abschirmung zum Vorschein. Diese stülpt man nun über das Antennenkabel nach hinten und fixiert sie mit einem Schrumpfschlauch oder mit einem einfachen Klebeband. Als nächstes muss das Dielektrikum zwischen Abschirmung und Innenleiter entfernt werden. Fertig ist die selbstgebaute DVB-T Antenne. Technisch handelt es sich bei diesem Eigenbau um eine Dipolantenne.

Die exakte Länge des freigelegten Innenleiters ist von der niedrigsten Sendefrequenz abhängig. Diese ist deutschlandweit leider nicht einheitlich. Somit ist die Antenne auf den jeweiligen Ort abzustimmen. Die Formel zur Berechnung der Länge des Innenleiters und Mantels findet sich in der Anleitung im VDR-Wiki (Excel-Tabelle). Die dafür benötigten Werte erhält man aus der Senderliste. Der örtliche Sender lässt sich über die Seite zur Empfangsprognose ermitteln. Die Angabe zur Polarisation bestimmt die vertikale oder horizontale Ausrichtung der Antenne.

Weitere hilfreiche Informationen zum Eigenbau der DVT-T Antenne:


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